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    40 Jahre JG Jena-Stadtmitte
    "Von der JG gingen Impulse aus, sich kritisch mit Staat, Gesellschaft und Kirche und mit sich selbst auseinander zu setzen und auf Veränderungen zu drängen".

    Video von Freunden aus Jena - seid alle herzlich gegrüßt!

    Euer Siegfried.
    Gratulation Christian Wulff, viel Glück und viel Erfolg!

    Kommentar: Daß ich Joachim Gauck unterstützt habe, ist bekannt.. Aber nicht, weil Wulff kein guter, sondern weil Gauck meiner bescheidenen Meinung nach ein besserer Präsident gewesen wäre. So ist es eben in der Demokratie. Aber nun ist Christian Wullf unser Bundestpräsident. Ich hatte die Ehre, ihn schon 1998 als jungen Oppositionsführer mit Herz für die friedlichen Revolutionäre der ehemaligen DDR kennenzulernen, erlebte ihn dann erneut in Berlin und in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, und ich unterschreibe den Glückwunsch unseres Bürgerbüros für die Opfer der SED-Diktatur an ihn aus voller Überzeugung und sehr gerne.
    Siegfried Reiprich


    Podium in Leipzig, Runde Ecke
    „Stasi – Zwischen Repression und Alltag“ 31. August 2010

    "Frage, inwieweit Staatssicherheit und alltägliches Leben in der DDR miteinander zusammenhingen. Siegfried Reiprich (Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Dresden), Stefan Wolle (DDR-Museum, Berlin), Hans-Joachim Stephan (DDR-Museum, Radebeul) und Tobias Hollitzer (Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“) diskutieren darüber untereinander und mit dem Publikum."
    DIE ZEIT über Bewegung in der sächsischen Gedenkstättenlandschaft
    Gedenkstätten
    Fast ein Wunder

    In den Konflikt um Sachsens Gedenkstätten kommt Bewegung – auch dank des Zentralrats der Juden

    Es ist nur wenige Jahre her, dass die prekären Worte fielen: »Die roten Knüppel waren genauso hart wie die braunen.« Sie kamen aus dem Mund eines ehemaligen Häftlings des Stasi-Knastes im sächsischen Bautzen. Sie entsprangen der Verärgerung eines Menschen, der sich und seine Leidensgenossen als »Opfer zweiter Klasse« empfand, weil den Verfolgten und Gequälten des DDR-Regimes lange Zeit nicht die gleiche politische Anerkennung zuteilwurde wie denen der NS-Zeit. Viele, die ein ähnlich schlimmes Schicksal hatten wie dieser frühere Häftling, dürften seiner Aussage beipflichten. Doch jeder, der sich um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Geschichte bemüht und weiß, wie verhängnisvoll ein derartiges Opferkonkurrenzdenken ist...

    ...So verdächtig einfach es auch klingen mag: Das heraufdämmernde »Wunder von Sachsen« wäre wohl kaum denkbar, säßen nicht an entscheidenden Stellen mit Sabine von Schorlemer, Stephan Kramer und Siegfried Reiprich drei Neulinge, die in ihren ersten Amtsmonaten noch keine Gelegenheit zum Resignieren hatten. Denn es kann kein Zufall sein...



    Volto santo - das wahre Antlitz Christi
    "Europa ist zur Seele der globalisierten Welt geworden. Die Seele Europas ... ist das Christentum. Die Seele des Christentums ist immer noch die Katholische Kirche, ob es uns gefällt oder nicht."
    Wir trauern um Bärbel Bohley.
    Nie werde ich die Jahre der Zusammenarbeit im Bürgerbüro Berlin vergessen, nie vergessen wir die Tage in Celina, hoch über der Adria.

    Celina im Winter, 2

    Wir denken an Dragan. Und Anselm.

    Hier unsere öffentliche Erklärung - der Freunde vom Bürgerbüro.

    - Download: Nachruf auf Bärbel Bohley


    Regionalkonferenz zur Kriminalprävention in Dresden
    Lehrerfortbildung. Vortrag im Ramen der Konferenz:

    "Historischer Abriss zur Erinnerungskultur in Dresden"

    18.10.2010, 13:45 - 14:30 Uhr
    Siegfried Reiprich, Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten


    Hilferuf aus Kirgisien - die Welt soll es wissen
    Diesen Text bekam ich von Claudia Schefke über Freya Klier zugesandt. Was können wir tun? Weitergeben und uns an unsere Volksvertreter wenden, siehe abgeordnetenwatch.de
    Siegfried Reiprich


    -----Original Message-----
    Date: Mon, 28 Jun 2010 22:07:12 +0200
    Subject: Fw: Hilfeschrei aus Kirgisien
    From: "Freya Klier" [...]
    To: [...]

    Ich gebe es auch an Nicht-Journalisten weiter... Freya Klier

    ----- Original Message -----
    From: claudiaschefke@aol.com
    [...]
    Sent: Monday, June 28, 2010 3:12 AM
    Subject: Hilfeschrei aus Kirgisien

    Liebe Freunde und Kollegen,

    bitte nehmt Euch ein wenig Zeit und lest den Text weiter unten. Eine Bekannte bat mich, ihn an Medienleute weiterzuleiten. Ich weiss, es passiert viel in der Welt und man kann nicht alles verfolgen. Aber dieser Text ging mir doch sehr nah; er ist wenige Tage alt und authentisch. Der "Hilfeschrei" stammt von einem jungen Mädchen aus Osh in Kirgisien, wo seit einiger Zeit ein Bürgerkrieg herrscht und über den weltweit kaum berichtet wird. Wenn Ihr irgendwie mit einem Bericht, Artikel, etc. helfen koennt, meldet Euch bitte; ich gebe gern die Kontaktdaten weiter.
    Weiterlesen auf Seite: 1
    Mein Abschied aus der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
    In der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen haben am Freitag, 19.02., prominente Experten darüber diskutiert, wie in Zukunft an die beiden totalitären Diktaturen in Deutschland erinnert werden soll. Die Veranstaltung fand statt anlässlich der Berufung des stellvertretenden Gedenkstättendirektors Siegfried Reiprich zum Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten.

    Abschied vom stellvertretendem Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Reden Hubertus Knabe, Michael Wolffsohn

    Und hier meine Schlußwort, die frei gehaltene Rede, endlich aufgeschrieben: - Download: Verabschiedung HSH, Rede Siegfried Reiprich, Berlin 19.2.10
    Ich danke Heinz Kuttnik, der eine schöne DVD produziert hat, ohne die ich die Rede so nicht mehr zusammen bekommen hätte.

    Hier die Schlüsselübergabe von Siegfried Reiprich an Hubertus Knabe:

    Schlüsselübergabe






    Und dieser Blick aus dem Fenster meines Büros im ehemaligen Stasiknast ist nun Geschichte - wenn auch unvergessliche...
    B-Ref im Hof 12-2005

    Zentralrat der Juden in Deutschland kehrt in die Stiftung Sächsische Gedenkstätten zurück
    Leipziger Volkszeitung vom 8. Januar 2010

    Külow muss endlich sein Mandat abgeben - PE Junge Liberale Sachsen
    "Es ist unerträglich wie Herr Külow die Geschichte weiter zu verklären versucht. Schon aufgrund seiner Biografie ist Siegried Reiprich als neuer Gedenkstättendirektor geeignet. Er hat sich gegen das sozialistische Regime der DDR gestellt und große Repressalien auf sich genommen. Volker Külow hingegen diente der Diktatur freiwillig und ist bis heute Stolz auf seine Taten. Anscheinend stört es ihn, dass Siegfried Reiprich zusammen mit weiteren Mitarbeitern der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen in den letzten Jahren maßgeblich zur weiteren Aufklärung der Verbrechen der Staatssicherheit beigetragen hat."

    ...vollständiger Text

    Kommentar: Spitzel gegen Bürgerrechtler, Die WELT
    Von Sven Felix Kellerhoff
    9. Dezember 2009, 04:00 Uhr

    So dreist muss man erst einmal sein: Ausgerechnet der sächsische Landtagsabgeordnete Volker Külow attackiert Siegfried Reiprich, den gestern ernannten neuen Direktor der Sächsischen Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft.Seine Berufung sei eine "üble Provokation" der Nazi-Opfer sowie eine "gravierende personelle und erinnerungspolitische Fehlentscheidung".Um die Chuzpe zu würdigen, die hinter dieser Attacke steht, muss man sich die Personen anschauen, um die es geht.Reiprich ist bisher stellvertretender Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Schon mit 18 Jahren stellte er sich 1973 in seiner Geburtstadt Jena gegen das SED-Regime, wurde jahrelang von der Stasi bespitzelt, mit "Zersetzungsmaßnahmen" drangsaliert, aus politischen Gründen exmatrikuliert und schließlich 1981 ausgebürgert. Auch im Westen behielt die Stasi ihn im Blick, und bis 1989 war er mit einem Einreiseverbot für die DDR belegt.

    Volker Külow hat eine andere politische Biografie: Der Diplomlehrer für Marxismus-Leninismus spitzelte als IM "Ostap" an der Leipziger Karl-Marx-Universität für die Stasi, verriet kritische Studenten und Professoren, aber auch einen afghanischen Kommilitonen. Külows Berichte, die zum Großteil erst 2007 entdeckt wurden, umfassen meist viele eng beschriebene Seiten und sparen kaum eine Banalität aus. Der Spitzel wurde für seine Dienste für DDR-Verhältnisse hervorragend bezahlt: Mal gab es 350 Ost-Mark, mal 100, mindestens einmal auch ungleich viel wertvollere 50 D-Mark. Als diese Details bekannt wurden, bekannte sich Külow trotzig zu seinen Spitzeleien und sitzt die Vorwürfe seither aus - unterstützt von der Linkspartei in Sachsen. Ein Verfahren zum Mandatsentzug, das überhaupt nur in Sachsen möglich ist, scheiterte an Formalien. Natürlich hatte seine Partei sich hinter den IM gestellt.
    ...vollständiger Artikel
    oder - Download: Die WELT: Spitzel gegen Bürgerrechtler

    Kühlows Biographie, inklusive Stasi-Outing auf Wikipedia
    oder
    - Download: IM Ostap alias Dr. (m/l) Kühlow

    Sächsiche Regierung beruft Siegfried Reiprich zum neuen Geschäftsführer der StSG
    08.12.2009, SMWK
    Kabinett stimmt der Berufung von Siegfried Reiprich zu

    In der heutigen Sitzung stimmte das Kabinett der Berufung von Siegfried Reiprich zum Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft zu.
    Nachdem der Geschäftsführer vom Stiftungsrat am 23.04.2009 bereits gewählt worden war, hat nun das Kabinett für die Ernennung des Geschäftsführers den Weg frei gemacht.
    ...weiter lesen
    oder
    - Download: SMWK - Kabinett stimmt Berufung Reiprich zu
    Herta Müller - Literaturnobelpreis!
    Dennis Scheck meinte eben in der Tagesschau, er könnte einfach nur jubeln, oder jodeln. Da stimme ich gerne mit ein. Als wir heute mittag in der Gedenkstätte Hohenschönhausen davon hörten, war die Freude groß. "Eine Antitotalitäre" rief mein Kollege Steffen Noack, Gedenkstättenlehrer seines Zeichens, und begeistert bastelte er zugleich ein Plakat zum Aushang für die vielen Schüler und Erwachsenen, die nie von ihr gehört haben...

    Vor wenigen Tagen habe ich eine Einladung von meiner alten Freunding Doris Liebermann zu einer Lesung mit Herta Müller in Berlin bekommen. Na, das wird voll. Nicht so voll war es, wenn in den vergangenen Jahren Herta Müller "bei uns in Hohenschönhausen" las, leise, bescheiden, eindringlich. So zum Beispiel zur Buchvorstellung "Jürgen Fuchs. Ein literarischer Weg in die Opposition" zum dreißigsten Jahrestag seiner Ausbürgerung aus der DDR. Oder zur Langen Nacht der Museen. Beieindruckend auch ihr Essay über den Dichter Jürgen Fuchs im Mai dieses Jahres bei einer Gedenkstättenveranstaltung in der Thüringer Landesvertretung.

    Immer wieder wurde der Wikipediaartikel Herta Müller Ziel von Angriffen dubioser Leute, bei denen sie einen Securitate-Hintergrund vermutete. Das wird weiterhin nicht hingenommen. Ob das jetzt aufhört? Ich glaube nicht. Und dennoch: Auch wenn kaum einer von uns zu hoffen wagte, daß nach all den restaurativen Durchmärschen der Altkader, der prokommunistischen Geschichtsklitterei allenthalben eine solche Ehrung für eine Schriftstellerin wie Herta Müller denkbar werden würde, ist schon seit zwei, drei Jahren spürbar: Die Tide ist gekentert!


    Politik und Wein, MdB-Kandidat Heck lädt ein
    Ort: Gladenbach, Donnerstag, 20.August 2009
    Veranstaltungsreihe "Heck lädt ein - Politik und Wein" der Jungen Union Marburg-Biedenkopf mit Siegfried Reiprich, Vize-Direktor der Stasi-Opfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

    Hier ein kurzer Bericht...


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