Aktuelles
  • Archiv v. Aktuelles
  • Zwischenrufe
    Oldtimer Segelboot
    Publikationen
    Datenschutz
    Leseprobe - Gedichte
    Vorträge
    Stasisachen
    Wissenschaft
    Dissidenten
    Links, interessante
    Kino in Recklinghausen - Stich des Skorpions, Diskussion mit Siegfried Reiprich, 17.09.2009
    Unter dem Titel "Die Stasi lebt" berichtet die Recklinghäuser Zeitung über eine Diskussion im Kino Cineworld über Geschichte - und Gegenwart ? - der Stasi und ihres Umfeldes.

    Recklinghausen_Sep09






    Leider sind meine Positionen zur Frage des Verbotes kommunistischer Symbole oder der Rolle des Genossen Gysi - hier hatte ich meine Meinung gesagt - verkürzt wieder gegeben und das Bild ist gelinde gesagt suboptimal ("selber Schuld..." ;-) ). Aber es gibt Schlimmeres "in diesem unseren Lande".





    13. August: VOS demonstriert zum Jahrestag des Mauerbaus am Potsdamer Platz
    13. August: demonstratives Szenarium

    Berlin, 12.08.2009/cw – Zum 48. Jahrestag des Mauerbaus demonstriert die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS), Landesverband Berlin-Brandenburg, spektakulär mit einem „demonstrativen Szenarium“ vor den Mauer-Segmenten am Potsdamer Platz. Beginn am Donnerstag ab 13:00 Uhr.

    ...mehr lesen:- Download: VOS demonstriert am 13. August 2009 auf dem Potsdamer Platz
    "Diese hohe Zahl überrascht mich überhaupt nicht"
    Siegfried Reiprich von der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen über die vielen ehemaligen Stasi-Mitarbeiter in ostdeutschen Behörden

    Die Beschäftigten im ostdeutschen öffentlichen Dienst wurden zwar überprüft, aber viel zu lax. Deshalb überrascht den stellvertretenden Direktor der Stasi-Opfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Siegfried Reiprich, auch nicht die immer noch sehr hohe Zahl von ehemaligen Stasi-Beschäftigten in Ämtern und Verwaltung. Mit Reiprich sprach unser Redakteur Hans-Ulrich Brandt.

    Frage: Etwa 17000 ehemalige Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit sollen angeblich noch in ostdeutschen Landesverwaltungen arbeiten. Trifft der Vorwurf zu, dass der öffentliche Dienst dort von Stasi-Kadern durchsetzt ist?

    Siegfried Reiprich: Wenn die Zahl einigermaßen stimmt, dann schon. Mental ohnehin, allein schon deswegen, weil ja die Stasi Schild und Schwert der SED, der Partei, war. Und von SED-Kadern ist der öffentliche Dienst in Ostdeutschland erst recht durchsetzt. Man kann sogar sagen, dass die alten Kader der Nomenklatura im Großen und Ganzen Gewinner der Einheit sind, weil sie die sichersten, bestbezahltesten und gemütlichsten Jobs erhalten haben.

    mehr... - Download: Stasi im Öffentlichen Dienst - Interview SR Weserkurier 10.7.09 oder...
    Weiterlesen auf Seite: 1
    SED - PDS - MfS: Kader der SED-Diktatur im Öffentlichen Dienst überrepräsentiert
    Hamburger Abendblatt, 10. Juli 2009: Reiprich hält 17.000 für eine realistische Zahl.
    Weiterlesen auf Seite: 1
    Einheitsdenkmal? Eine bemerkenswerte Rede von Werner Schult...
    ...zum entscheidenden Tag, dem Kairos der Friedlichen Revolution, vor zwanzig Jahren in Leipzig (...nicht in Berlin!).

    Hier gehts zum - Download: Werner Schulz, 9. Oktober 2009

    Ich stimme mit ihm darin überein, daß "wir" (wer immer das sei, ich hoffe, die offene deutsche Gesellschaft) kein künstliches Einheitsdenkmal brauchen, sondern die authentischen Orte gebührend erhalten und als freiheitsfreundliche Lernzentren und Gedenkstätte ausbauen sollten.

    Zum Tod von Matthias Domaschk - Ungereimtheiten bei SPIEGEL-online
    Zum Tod von Matthias Domaschk – aus gegebenen Anlaß
    Siegfried Reiprich, 1. Mai 2007


    Noch vor der offiziellen Öffnung der Stasiakten durch die "Gauckbehörde" informierte mich Jürgen Fuchs über eine brisante Passage in meiner Akte, wir berieten unter vier Augen darüber. Es ging um den Tod von Matthias Domaschk. Jürgen hatte den Bericht eines Spitzels gefunden, der u.a. auf mich angesetzt worden war...

    Nun schrieb Claus Christian Malzahn in SPIEGEL ONLINE darüber.
    Malzahns Artikel ist gut geschrieben und setzt auch die richtigen Akzente... Aber in dieser Schilderung stimmt etwas nicht!

    Es geht um u.a. um diese Dokument aus den Akten des MfS.:


    Matz_Denunziation327

    Tonbandabschrift IMS Klaus ´Steiner´ an Gen. Mähler, Jena, 23.3.1981“. OV „Opponent“, Bd. XII, Blatt 305



    Matz_Denunziation328

    Ebenda Blatt 305



    Den entscheidenden Punkt hat der Autor leider übersehen: bei dem Spitzelbericht handelt es sich um "Dichtung und Wahrheit", wie ich schon 1996 in "Der verhinderte Dialog" (siehe Publikationen) schrieb. Eine bitterböse Ironie der Zeitgeschichte?

    Hier finden Sie eine Richtigstellung.
    - Download: Einspruch gegen SPIEGEL-Autor Claus Malzahn zum Tod von Matthias Domaschk
    Fließtext hier...
    Weiterlesen auf Seite: 1
    Tausende Ex-Stasimitarbeiter im Öffentlichen Dienst, mdr, 9.7.09
    Der Vize-Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Siegfried Reiprich, ist wenig überrascht, dass in ostdeutschen Behörden noch viele frühere Stasi-Mitarbeiter beschäftigt sein sollen. Reiprich sagte MDR SPUTNIK, das halte er für wahrscheinlich. "Man muss nur wissen, in welchem Geist in den 90er Jahren die Überprüfungen stattfanden. Bei insgesamt 91.000 Festangestellten und 182.000 inoffiziellen Mitarbeitern der Stasi braucht man bloß eine Fehlerquote von wenigen Prozent, um auf solche Zahlen zu kommen.

    Zur Diskussion um erneute Überprüfungen meinte Reiprich, alle Gesetze ließen sich ändern. Man sollte schon von Fall zu Fall prüfen, "ob es nicht besonders belastete und üble Typen gibt, die sich moralisch und intellektuell für eine Arbeit in Leitungsfuntionen völlig disqualifiziert haben." Die sollten dann schon den Platz räumen.
    mehr...
    Podiumsdiskussion um den Fall Kurras, Berliner Abgeordnetenhaus 7. Juli 2009
    Die 68er-Bewegung und der Fall Kurras, von Uwe Soukup, Tagesspiegel 9.7.2009

    - Erwiderung und Richtigstellung von Siegfried Reiprich

    Sehr geehrte Herr Soukup,

    sicherlich sollte man Verständnis dafür aufbringen, daß Sie den Diskussionsverlauf stark verkürzt wiedergeben.

    Ich habe jedoch differenziert gesprochen und gerade nicht "die 68er" gesagt, sondern explizit die Verdienste von deren klügeren Vertretern gewürdigt (Schneider, "Der Mauerspringer", Fichter "SPD und die Nation"). Und ich habe sie nicht pauschalierend als "nützliche Idioten, verführte Idealisten und Linksfaschisten" bezeichnet, sondern daran erinnert, daß es jahrzehntelange marxistisch-leninistische Praxis war, Idealisten zu instrumentalisiern und zu "nützlichen Idioten" (O-Ton Lenin) zu machen, und war mir mit meinem Nachbarn Tilman Fichter einig, daß darin auch eine gewisse Tragik liegt. Daß in einer Massenbewegung auch Leute mitschwimmen, die im Sinne von Sloterdijk als "Linksfaschisten" bezeichnet werden müßten (oder auch im Sinne von Habermas, so ein Einwurf von Peter Schneider, dessen Richtigkeit ich sofort aktzeptiert hatte), und daß wirkmächtige Geheimdienste wie die Stasi diese benutzt haben könnten, um die Bewegung zu radikalisieren, habe ich wohl gesagt, aber eben damit nicht "die 68er" als Linksfaschisten abqualifiziert. Auch habe ich gesagt, daß ich als junger ostdeutscher Sozialist und Sohn eines katholischen Kommunisten mit ihnen sympathisiert hatte, fasziniert war und sie sogar in gewisser Weise bewunderte und einen biophilen Aufbruch sah - es gab nur eben auch eine andere, totalitäre Dimension. Und die bitteren Enttäuschungen angesichts der weitgehenden Entsolidarisierungen der West-68er gegenüber der DDR-Bürgerrechts- und Oppostiionsbewegung kamen später...

    Ich lege großen Wert auf diese Feststellungen und bitte Sie herzlich, den
    entstandenen falschen Eindruck durch Abdruck dieses Briefes zu korrigieren.

    Mit freundlichen Grüssen

    Siegfried Reiprich
    stellv. Direktor
    Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
    Genslerstrasse 66
    13055 Berlin
    Tel.: 030/986082-402
    Funk: 0173 721 1004
    Fax: 030/986082-464
    http://www.stiftung-hsh.de

    60 Jahre Grundgesetz, Grundrechtsfest 2009 - Was ist eigentlich Demokratie?
    Workshop im Deutschen Historischen Museum "Zeitzeugen des Totalitarismus" (Referent S. Reiprich)
    und
    Podiumsdiskussion am Samstag, 23.5.2009 19.30 Uhr

    ReferentInnen:
    * Christian Bommarius, Berliner Zeitung
    * Anja Breljak, Junge Presse Berlin e.V.
    * Rainer Braun, IALANA
    * Siegfried Reiprich, Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
    Moderation: Ricardo Cristof Remmert-Fontes, Aktion Freiheit statt Angst e.V. (i.Gr.)

    Angela Merkel im Stasiknast Berlin-Hohenschönhausen
    Pressestimmen:
  • Bildzeitung, Dienstag, 5. Mai 2009 - Tag des Besuches
  • Berliner Morgenpost - Video
  • Stern, 8. Mai 2009
  • Tagesschau 5.5.09
  • Point-Alpha-Preis für Bürgerrechtsbewegung der DDR von 1989
    Berlin, den 27.04.2009

    Der diesjährige Point-Alpha-Preis geht an die Bürgerrechtsbewegung der DDR von
    1989. Stellvertretend erhält das Preisgeld das „Bürgerbüro – Verein zur Aufarbeitung
    von Folgeschäden der SED-Diktatur“. Der Vorstand des Vereins zeigt sich höchst
    erfreut über die Auszeichnung der Bürgerrechtsbewegung und die damit zugleich
    ausgesprochene Anerkennung der Vereinsarbeit.

    Das Bürgerbüro, das zahlreiche DDR-Bürgerrechtler repräsentiert, engagiert sich seit
    1996 für die Verfolgten des SED-Regimes. Es hat sich zur Aufgabe gestellt,
    Personen zu helfen, die unter Willkürakten des SED-Regimes fortlaufend zu leiden
    haben.

    Weiterlesen...- Download: Point-Alpha-Preis für Buergerbewegung, d.h. stellvertretend für Buergerbuero Berlin e.V.

    Kapitalismus wagen - Vortrag in Hamburg, März 2009
    Hat der Kapitalismus versagt oder nur der "Kapitalismus"? Was hat die tiefe Finanzkrise der von den USA geführten westlichen Welt eigentlich mit Kapitalismus zu tun, oder gibt es gar Verbindungen zum sozialistischen Denken? Was kann man hierbei von Untergang des Sowjetimperiums vor 20 Jahren lernen?

    Vortrag und Diskussion
    am
    Do 19. März 2009, 20.00 Uhr,
    Hotel Steigenberger, Heiligengeistbrücke 4



    Weiter Informationen hier...

    Kurras - und was noch? Schleppende Aufarbeitung, Bürgerrechtler bei Personalpolitik der BStU diskriminiert.
    Hier ein "historischer" Text aus dem Mai 1998 (!): Wenn sich der Suchfinger verirrt...

    von Udo Scheer

    Ein halber Sieg ist einzugestehen und eine neue Niederlage ... das Wegtauchen der Täter, das Versacken der Vergangenheit und der Fakten in einem merkwürdigen Macht- und Meinungsmorast", schrieb Jürgen Fuchs in seinem heftig diskutierten Roman Magdalena über den Erstarrungszustand nach dem Aufbruch 1989. Sehr genau registriert der Autor, der ein Jahr in den Archiven der Gauck-Behörde über Stasi-Methoden der "Zersetzung" recherchierte, darin das Wachsen einer neuen Behördenwelt.

    Seine Kritik fand jetzt eine unglaubliche Bestätigung...
    Weiterlesen auf Seite: 1 | 2
    17. Juni 2008, Werder/Havel - Das Leben der Anderen, Diskussion mit Schülern
    Am 17.Juni.2008 begann die Brandenburger Landtagsabgeordnete in Werder (Havel) mit einer Veranstaltungsreihe. "Ehemalige Stasi-Häftlinge im Gespräch mit Schülern, Jahnschüler diskutierten mit Stasiopfern über die DDR" lautete das Motto. Die Diskussion schloß sich an die Vorführung des Filmes Das Leben der Anderen an. Gäste waren Dieter Dombrowski, Siegfried Reiprich und Mario Falcke.


    Presseerklärung Putin-Ehrung Dresden, BÜRGERBÜRO e. V. Verein zur Aufarbeitung von Folgeschäden der SED-Diktatur
    Dresdner Dankorden an Putin beleidigt russische Menschenrechtler

    Berlin, den 27.01.2009

    Putin hat in Dresden Freunde, schon seit seiner fünfjährigen Dienstzeit als KGB-Offizier in der Stadt. Sie haben ihm jetzt einen Dankorden verliehen. Wir finden es blamabel für die Stadt Dresden und den Semperopernball. So wie wir es fatal fanden, als Altkanzler Schröder Putin als „lupenreine Demokraten“ bezeichnete, finden wir es völlig unangemessen, dass Ministerpräsident Tillich in seiner Laudatio an die Zeiten von August den Starken und Peter den Großen anknüpfte und auch noch erklärte, Putin bekomme „den Dankorden auch für die Zukunft“.

    Wir teilen den Dank von MP Tillich an den „Repräsentanten des russischen Volkes“ nicht. Unter dessen Regentschaft werden die Freiheitsrechte eingeschränkt und Menschenrechtler müssen in Russland bis heute um ihr Leben fürchten. Die jüngsten Opfer wurden auf offener Straße erschossen, der Menschenrechtsanwalt Stanislaw Markelow und eine ihn begleitende Journalistin. Markelow war auch Anwalt der regierungskritischen Journalistin Anna Politkovskaja, deren Ermordung im Oktober 2006 bis heute nicht aufgeklärt wurde. Wenn russische Behörden im Dezember 2008 das Archiv von MEMORIAL durchsuchten und bedeutende Archivbestände zur Geschichte des GULAG beschlagnahmten, trägt Putin die Verantwortung dafür.

    Wir erklären unsere Solidarität mit den russischen Menschenrechtlern. Wir protestieren, dass deutsche Politiker mit ihm über deren Leichen hinweg auf Bällen tanzen.

    Dr. Ehrhart Neubert
    Vorsitzender

    Andreas Bertram
    Freya Klier
    Siegfried Reiprich
    Wolfgang Templin
    Für den Vorstand

    Download im PDF-Format - Download: PE Bürgerbüro Putin - Dankorden

    « zurück weiter »